Landesgartenschau 2020

Die Vorfreude steigt! Mit Spannung wird die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort erwartet, denn sie ist nicht nur ein Motor für eine nachhaltige städtebauliche und regionalwirtschaftliche Entwicklung in Kamp-Lintfort, sondern vielmehr für die gesamte Region. Im Jahr 2020 wird unser ehemaliges Bergwerkgelände der Zeche Friedrich-Heinrich zum Zechenpark, der in neuem Glanz erstrahlen und trotzdem an die Vergangenheit unserer Stadt erinnern wird. Mit der Landesgartenschau in Kamp-Lintfort werden wir den begonnenen Strukturwandel unserer Bergbaustadt in eine moderne Wohn- und Hochschulstadt weiter fortsetzen.

Die Landesgartenschau 2020: Meine fünf Hauptanliegen

  1. Den Strukturwandel in unserer Stadt vorantreiben: Der Rückbau des Bergwerks ist notwendig und bietet eine große Chance für die städtische Entwicklung von Kamp-Lintfort. Nutzen wir die diversen Fördermittel, um Stadtumbau im Zeitraffer zu betreiben.
  2. Lebensqualität verbessern: Wir machen Kamp-Lintfort attraktiver!
  3. Auch wirtschaftlich ist die Landesgartenschau eine große Chance für unsere Stadt und die gesamte wir4-Region. Ich wünsche mir, dass auch alle umliegenden Städte und Gemeinden die Chance begreifen und Gastgeber werden für die Besucher der Landesgartenschau.
  4. Nachhaltigkeit für Mensch und Natur: Durch die Landesgartenschau wird Kamp-Lintfort grüner – nicht nur für ein Jahr sondern auf Dauer! Wir müssen diese grüne Lunge auch in Zukunft pflegen.
  5. Tradition neu gestalten: Das Gelände der Zeche, das 100 Jahre lang eingezäunt war und unser Stadtbild prägte, wird nun den Bürgern zurückgegeben. Kamp-Lintfort wächst so auch optisch wieder näher zusammen. Es entsteht eine Fläche, die die Stadtviertel verbindet und von uns, den Bürgern, genutzt werden kann. Ich möchte, dass hier neuer Wohnraum entsteht, neue Grünflächen zum Verweilen einladen und Experimentierfelder für die Hochschule Rhein-Waal entstehen.

Landesgartenschau Kamp-Lintfort Foto: stock.adobe.com - Jürgen Hüls

Was ist die Landesgartenschau?

Landesgartenschauen finden in Nordrhein-Westfalen in der Regel alle drei Jahre statt. Sie sollen dazu beitragen, dass der „Lebensraum Stadt“ neu entwickelt wird und Grünzonen geschaffen werden. So sollen Lebensqualität und ökologisches Klima verbessert werden. Häufig dienen die Gartenschauen auch stadt- bzw. regionalpolitischen Entwicklungszielen. Für Kamp-Lintfort heißt das: Aus dem ehemaligen Gelände der Zeche Friedrich-Heinrich, die 2012 für immer geschlossen hat, wird im Rekordtempo ein riesengroßer Park. Gut für die Besucher der Laga, gut für die Kamp-Lintforter, die dauerhaft vom schnellen Strukturwandel profitieren.

Warum Kamp-Lintfort der perfekte Standort ist

Die Landesgartenschau ist für Kamp-Lintfort eine große Chance. Insbesondere das Ziel der SPD Kamp-Lintfort, die ehemalige Bergbaufläche der Zeche Friedrich-Heinrich einer neuen Nutzung zuzuführen, macht Kamp-Lintfort zum perfekten Standort. Ausschlaggebend für den Zuschlag war deshalb auch die besondere Notwendigkeit, mit dem ehemaligen Bergwerk West eine 40 Hektar große Industriebrache im Herzen der Stadt zu entwickeln und zu gestalten. Kloster, Kohle, Campus: Diese Verbindung ist einmalig.

Die Landesgartenschau ist für Kamp-Lintfort eine große Chance

Landesgartenschauen sind ein Tourismusmagnet und wem Kamp-Lintfort noch kein Begriff ist, wird spätestens 2020 eine Antwort parat haben. Bereits jetzt ist in Kamp-Lintfort viel los und wenn man sich das ehemalige Zechengelände ansieht, ist auch noch viel zu tun. Vor dem Hintergrund der Landesgartenschau wurden deshalb auch stadt- bzw. regionalpolitische Entwicklungsziele neu definiert und diskutiert. In mehreren Arenen kamen die Bürgerinnen und Bürger zu Wort. Ich war dabei und freue mich noch immer über die tollen Ideen. So bekommt Kamp-Lintfort 2020 zum Beispiel endlich seinen Bahnanschluss und ein Kino. Neuer Wohnraum wird gebaut, das Radwegenetz wird ausgebaut und grüner wird es in Kamp-Lintfort in Zukunft auch.

Die LAGA und Nachhaltigkeit

Oberstes Ziel aller Maßnahmen rund um die Laga ist Nachhaltigkeit. Ohne die Zukunft von Kamp-Lintfort im Blick zu halten und mitzudenken, macht eine Landesgartenschau keinen Sinn. Das Ziel ist keine Blümchenschau oder gar ein Spektakel ohne künftigen Nutzen. So müssen alle entstandenen Strukturen auch nach 2020 einen Wert für unsere Stadt haben. Es geht schließlich um nachhaltige Stadtentwicklung. Bereits jetzt bin ich der Meinung, dass die Laga sich positiv auf die Entwicklung von Kamp-Lintfort auswirkt.  Ich bin noch immer baff, welche kreativen Ideen es schon während der Bewerbungsphase gab. Kennen Sie unseren Laga-Song? Wenn nicht, klicken Sie mir aufs YouTube-Video.

Wie viel kostet die Landesgartenschau?

Die Investitionssumme für die Landesgartenschau beläuft sich auf rund 46 Millionen Euro (Stand Juni 2018).

Gibt es Zuschüsse vom Land?

Das Land fördert Investitionen zur Landesgartenschau zu durchschnittlich 80 Prozent. Damit würden circa 36 Millionen Euro als Zuschüsse vom Land gewährt werden. Darüber hinaus konnten bereits verschiedenste Partner, Unterstützer und Sponsoren gewonnen werden, die die Landesgartenschau unter anderem finanziell unterstützen. Sponsoren, die sich bei der Landesgartenschau einbringen wollen, können dies mit Geld- oder Sachspenden tun. Es bestehen also verschiedene Möglichkeiten, die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort zu unterstützen, sei es wie eben beschrieben finanziell, ideell oder auch durch aktives Engagement. Sie wollen sich engagieren? Super! Weitere Informationen zu den Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier. Ach ja, und einen Förderverein zur Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort gibt es auch. Vielleicht möchten Sie auch Mitglied werden? Ich bin es schon. 🙂

Wo wird die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort genau stattfinden?

Das geplante Landesgartenschaugelände in Kamp-Lintfort umfasst die beiden historischen Wurzeln der Stadt: Das Kloster Kamp und das Bergwerk West. Der Wandelweg wird diese beiden Flächen und damit die Stadtteile Kamp und Lintfort verbinden. Kloster, Kohle, Campus: Die historische Entwicklung unserer Stadt zwischen Tradition und Moderne wird auf diese Weise erlebbar. Mit dem Kloster Kamp und der Bergwerksfläche sind zwei sehr unterschiedliche Veranstaltungsflächen vorgesehen. Auf dem Gelände des Klosters Kamp soll der Ruhepol der Gartenschau liegen. Das Gegenstück bildet die Industriekulisse des ehemaligen Zechengeländes.

Das Kloster Kamp und die LAGA

Die Gärten des Klosters Kamp sind eine herausragende Gartenanlage, rekonstruiert nach historischem Vorbild auf historischem Boden. Der nach barockem Vorbild angelegte „Alte Garten“ mit Staudenrabatten, Blumen und Nutzpflanzen sowie der „Obstgarten“ prägen den Eingangsbereich dieses Landesgartenschauparks. Hier befinden sich eine kleine, archäologische Ausgrabungsstätte und das Haus der Imker. Der Weg hoch zum Abteiberg führt durch die neuen Paradiesgärten und lockt mit Einblicken in den versteckt liegenden Weinberg und mit schönen Ausblicken auf Kamp-Lintfort bis hinüber zum Zechenturm. Hier bin ich selber oft unterwegs und jogge entlang der vielen kegelartig geschnittenen Bäume und sauber gestutzten Hecken. Über die zentrale Treppenanlage geht es vom Barockgarten hinauf zum Geistlichen und Kulturellen Zentrum Kloster Kamp am Abteiplatz. Rechteckige Schmuckbeete und eine zentral gelegene Brunnenanlage mit erfrischenden Wasserfontänen laden zum Verweilen ein. Zwei Orangerien bieten Platz für Events und Informationen rund um die historischen Funde und die Geschichte des Klosters.

Das Bergwerk West – Ein besonderer Garten

Das über ein Jahrhundert lang unzugängliche Bergwerksgelände der Zeche Friedrich-Heinrich wird durch die Landesgartenschau in einen blühenden, vorwiegend barrierefreien Park verwandelt. Er wird den  Bürgerinnen und Bürgern sowie unseren Gästen auch lange nach der Veranstaltung 2020 noch als attraktives Naherholungsgebiet zur Verfügung stehen. Persönlich freue ich mich sehr darauf, mit meinen Kindern auf einen der Spielplätze zu gehen oder mit dem Fahrrad hier entlang zu fahren.

Der Zechenpark wird sich ab 2020 als moderner Stadtpark präsentieren. Er wird zur grünen Kulisse für die künftige städtebauliche Entwicklung und bietet auf etwa 25 Hektar viel Raum für Bewegung, Erholung und Aktivitäten. Eine große, in Nord-Süd Richtung verlaufende Quartierspromenade führt die Besucher zum zentralen Platz. Als Ort der Begegnung ist dieser auch die Bühne für viele Veranstaltungen der Landesgartenschau. Wahrzeichen des neuen Quartiersplatzes werden der monumentale „Förderturm“ und das historische „Stahlgerüst“ sein.

Die Hochschule Rhein-Waal ist wichtiger Teil der Landesgartenschau

Die Hochschule Rhein-Waal ist erster Kooperationspartner der Landesgartenschau 2020. Das heißt, dass die Hochschule nicht nur in das Veranstaltungsprogramm der Landesgartenschau eingebunden wird, sondern darüber hinaus die Landesgartenschau auch wissenschaftlich begleiten wird. So wird ein Projekt Wirkung und Nutzen der Landesgartenschau für die Stadt untersuchen. Die Studierenden erforschen dabei, wie die Laga die Natur, das RAG-Gelände, die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und womöglich auch die Bürger der Stadt verändert.

Außerdem gibt es 2020 ein so genanntes „Green Fab-Lab“. Noch nie gehört? Kein Wunder, denn das ist einmalig. Ein Fab-Lab steht allen offen – nicht nur Studierenden. Dort kann man moderne Maschinen nutzen und sich erklären lassen. So entstehen ganz irre neue Ideen und Erfindungen. So ein Fab-Lab gibt es schon an der Hochschule Rhein-Waal – mit 3D-Druckern, Fräsen und Computern. Weil die Hochschule sich auch stark um den Bereich Umwelt kümmert, wird das neue Fab-Lab hier einen Schwerpunkt haben. Es wird geforscht werden zu Umwelt und Natur.

Wichtige Fragen rund um Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort

Was sind die Unterschiede zwischen Landesgartenschau und Bundesgartenschau?

Seit 1951 finden im Abstand von zwei Jahren Bundesgartenschauen statt. In jedem zehnten Jahr wird zudem eine „Internationale Gartenbauausstellung“ organisiert. Landesgartenschauen gingen aus den Bundesgartenschauen hervor. Ihr Ziel war es, die positiven Effekte aus solch einer Veranstaltung auch auf mittlere und kleine Städte zu übertragen. Mittlerweile gibt es in den meisten Bundesländern in regelmäßigen Abständen Landesgartenschauen. In NRW in der Regel alle drei Jahre. Übrigens wird Höxter den Staffelstab von Kamp-Lintfort übernehmen und 2023 die übernächste Landesgartenschau ausrichten.

Wie oft gibt es eine Landesgartenschau?

In NRW finden alle drei Jahre Landesgartenschauen statt. Gastgeber der ersten Landesgartenschau war die Stadt Hamm im Jahr 1984. Zuletzt fand eine nordrhein-westfälische Landesgartenschau im Jahr 2017 in Bad Lippspringe im Kreis Paderborn statt.

Wann beginnt die Landesgartenschau genau?

Die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort beginnt am 17. April 2020.

Wann Endet die Landesgartenschau?

Die Landesgartenschau 2020 endet am 11. Oktober 2020.

Anfahrt zur Landesgartenschau Kamp-Lintfort

Mit Auto und Reisebus erreichen Sie die kostenfreien Parkplätze über das Autobahnkreuz A42/A57, Abfahrt Kamp-Lintfort Süd, und weiter auf der B528 in Richtung Kamp-Lintfort. Geben Sie in Ihrem Navigationssystem einfach die folgende Adresse ein: Friedrich-Heinrich-Allee 90, 47475 Kamp-Lintfort.

Mit der Bahn zur Landesgartenschau?

Durch die Reaktivierung der ehemaligen Grubenbahn des Bergwerks West zur Niederrheinbahn wird Kamp-Lintfort künftig eine Schienen-Anbindung an den Hauptbahnhof in Duisburg haben. Geplant ist ein Regelbetrieb von Kamp-Lintfort über Moers nach Duisburg.

Wo bekomme ich Tickets?

Die Landesgartenschau öffnet ihre Tore täglich zwischen 9 und 19 Uhr. In diesem Zeitraum sind an den Kassen Tickets erhältlich. Verweilen können Sie auf dem Gelände übrigens bis zum Einbruch der Dunkelheit bzw. bis 21 Uhr.

Kann ich meinen Hund mitnehmen?

Hunde (mit Ausnahme von Behindertenbegleithunden) dürfen leider nicht mit auf das Gelände genommen werden.

Was kostet der Eintritt?

Die Dauerkarten wird es im Rahmen einer Winteraktion vom 12. November 2018 bis 15. Januar 2019 Januar zu vergünstigten Preisen geben. Ich habe mir schon fest vorgenommen, bei dieser Gelegenheit gleich ein Familienticket zu lösen. Gut ist, dass dann jeder eine eigene Karte bekommt, so dass wir auch unabhängig voneinander die Laga besuchen können.

Erhältlich sein werden Dauer- sowie Tageskarten. Tickets für Erwachsene kosten zwischen 100 € für eine Dauerkarte und 18,50 € für ein Tagesticket. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre zahlen für Dauerkarten 40 € und 2 € für ein Tagesticket. Kinder unter zwei Jahren haben freien Eintritt. Natürlich gibt es auch Angebote für Familien und Gruppen sowie unter bestimmten Bedingungen Ermäßigungen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier: Besucherinformation LAGA 2020.

 

Nehmen Sie Kontakt auf!

Sie haben eine Frage, ein Anliegen, Kritik oder Ideen zur Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort? Dann schreiben Sie mir! Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

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